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Die Top-Themen aus den aktuellen Ausgaben

f79 // Jobstarter

Mutiger Schritt in SÜDBaden – HWK bietet JUNGEN Italienern & Franzosen Chance auf Ausbildung

18 Italiener und 12 Franzosen haben in den vergangenen Wochen in Handwerk betrieben der Region ein Praktikum begonnen. Sie bekommen durch das Bundesprogramm MobiPro-EU die Chance auf eine Ausbildung in Südbaden.

Elf Italiener und zwei Elsässer sind im Juni direkt nach Lörrach weitergereist, wo sie in Gastfamilien leben. In der Lörracher Gewerbeschule wurden sie am nächsten Tag herzlich empfangen. „Es freut mich sehr, dass Sie den Mut gefunden haben und heute hier in Lörrach sind“, sagte Michael Schwab, Lörracher Kreishandwerksmeister und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Freiburg, zur Begrüßung. Zum ersten Mal seit Bestehen des Projekts ist auch der Landkreis Lörrach mit seiner italienischen Partnerstadt Senigallia mit von der Partie. Das Gemeinschaftsprojekt der Handwerkskammern Freiburg und Padua geht in diesem Jahr in die dritte Runde.
Premiere hat 2015 zudem die Beteiligung junger Leute aus dem Elsass. Nach einem erfolgreichen Praktikum haben die jungen Paduaner und Elsässer die Möglichkeit, zum 1. September in eine reguläre Ausbildung zu starten und damit hervorragende Chancen für ihre berufliche Zukunft.
Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen gut: Im Gegensatz zur hohen Jugend-
arbeitslosigkeit in Italien und Frankreich gibt es in Deutschland für jeden jungen Menschen, der sich für eine handwerkliche Ausbildung begeistern kann, den entsprechenden Ausbildungsplatz. „Diese jungen Menschen sind die Zukunft Europas“, sagte Schwab. „Entscheidend ist es letztlich, die jungen Leute für eine Ausbildung in unseren Betrieben zu begeistern. Dafür muss die Überzeugung bei den jungen Leuten reifen, dass sie mit diesem Schritt eine echte Perspektive für ihre Zukunft sehen“, betonte Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg.
Gefördert wird das Projekt MobiPro-EU vom Bundesarbeitsministerium. Damit sollen junge Leute aus anderen EU-Ländern unterstützt werden, wenn sie eine Berufsausbildung in Deutschland machen möchten. Aufgrund der großen Nachfrage waren die Bundesmittel zeitweise ausgeschöpft; inzwischen wurden sie aber von 139 Millionen auf 560 Millionen Euro aufgestockt.

 

 

f79 // Jobstarter

Nach dem Abi? Dual studieren!

Georg Büchner oder Max Frisch, Analytische Geometrie oder Stochastik – mit solchen Themen haben sich im März die baden-württembergischen Abiturienten auseinandergesetzt. Im Juni stehen als letzte Hürde die mündlichen Prüfungen an. Und dann? Noch sind Studienplätze für das Wintersemester an der DHBW Lörrach frei.
Nach dem Abitur entscheiden sich immer mehr junge Menschen für ein duales Studium; viele davon an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Lörrach. Vieles spricht für das duale Studienkonzept – nicht nur der Drei-Monats-Rhythmus zwischen Theorie- und Praxisphase.
Die Studenten schließen an der DHBW ihr Studium nach drei Jahren mit dem Bachelor ab. Bis dahin haben sie schon anderthalb Jahre Berufserfahrung im Unternehmen gesammelt. Dort übernehmen sie Verantwortung und setzen ihr theoretisches Wissen in der Praxis um.
Die Studenten erhalten während der gesamten Studienzeit eine monatliche Vergütung durch ihr Unternehmen. Sie sind somit früh finanziell unabhängig und können sich auf das Studium konzentrieren.

 

m80 // Jobstarter

Energiesparmeister gesucht

Bundesweit engagieren sich Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz: Sie gründen Laufgemeinschaften für den Schulweg, initiieren Müllsammelaktionen in der Nachbarschaft, nehmen die Klimabilanzen von Lebensmitteln unter die Lupe oder senken als Energiedetektive ihren Strom- und Heizenergieverbrauch. Die besten Klimaschutzprojekte an Schulen zeichnet die vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzkampagne im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs jährlich aus. Auf der Wettbewerbsseite www.energiesparmeister.de können sich Schüler und Lehrer aller Schultypen bundesweit bis zum 8. April 2015 einzeln oder als Team mit ihren Projekten bewerben. Mitte Mai 2015 wählt eine Experten-Jury die 16 Gewinner aus den Bundesländern aus, deren Engagement mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von insgesamt 50.000 Euro honoriert wird. Welche Schule den begehrten Titel „Energiesparmeister Gold“ erhält und damit nicht nur Bundessieger wird, sondern auch ein zusätzliches Preisgeld gewinnt, entscheiden Lehrer, Schüler und deren Freunde im Juni via Internetabstimmung.

 

h20 // Jobstarter

Riechen, schmecken, entscheiden …

Du hast keine Lust auf typische Berufe wie Bürokauffrau, Informatiker, Verkäufer oder Mechaniker? Dann hör nicht auf zu lesen! Denn wir von h20 haben für einen Tag die Ostfriesische Teegesellschaft (OTG) mit der Marke Meßmer besucht, leidenschaftlichen Teeverkostern über die Schulter geschaut und ebenfalls Tee geschlürft.

 

f79 // Jobstarter

„Vom Manuskript zum Buch“

Irgendwas mit Medien – das wollen viele junge Menschen machen. Nicht irgendwas, sondern etwas ziemlich Konkretes haben die beiden Freiburgerinnen Laura Vallerius und Carina Wagner gemacht: Sie haben sich beim Herder-Verlag in Freiburg zur Medienkauffrau ausbilden lassen. Inzwischen sind die beiden 22-Jährigen mit ihrer Ausbildung fertig und arbeiten in verschiedenen Abteilungen im größten Freiburger Verlag an ganz unterschiedlichen Dingen. Medienkaufleute haben nämlich ein sehr vielfältiges Aufgabenfeld.


 

k50 // Jobstarter

Neun Schüler – ein Team – ein Konzert

„Neue Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und mit schwierigen Situationen umgehen; deshalb wollte ich Schülermanagerin werden“, so Natalie Adler, Intendantin der Schülermanager des Jungen Beethovenfestes Bonn. Die Schülermanager sind neun Bonner Oberstufenschüler, die im Laufe von acht Monaten ein Konzert im Hauptprogramm des Beethovenfestes komplett selbst auf die Beine stellen. Jedes Jahr sind es andere Schüler, die sich am Anfang des Jahres für dieses Projekt bewerben können. Das jährlich stattfindende Beethovenfest Bonn ist bekannt für seine klassischen Konzerte berühmter Musiker. Um auch Jugendliche anzusprechen, ist das Konzert der Schülermanager immer modern und alternativ.

 


f79 // Jobstarter

Mehr als Akten sortieren

Verwaltungsfachangestellte – sind das nicht die, die den ganzen Tag lang Akten ablegen und Formulare ausfüllen? Über solche Vorurteile muss Ariane Stehle lachen. Sie wird in diesem Monat ihre Ausbildung in der Freiburger Stadtverwaltung abschließen und weiß, dass ihr Beruf abwechslungsreicher ist, als sich viele vorstellen. Sechs Abteilungen hat die 23-Jährige durchlaufen. Die Ausbildung geht drei Jahre, Ariane konnte sie aufgrund guter Leistungen um ein halbes Jahr verkürzen. Dem f79 gibt sie Einblick in ein paar der Stationen, die die Azubis durchlaufen.

 


f79 // Jobstarter

Echte Allrounder

Patrick Gatschke und Simon Köpel sind die ersten beiden Auszubildenden im Beruf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ (kurz: FiF) in Freiburg. Sie sind beide 18 Jahre alt und seit dem 1. September bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) dabei. Mit f79-Reporterin Magdalena Mack haben sie über ihren Arbeitsalltag und die enorme Vielseitigkeit ihres Berufes gesprochen.



h20 // Jobstarter

Service und Fernweh

Magdalene Pranga, in Hamburg aufgewachsen und heute als Ausbildungsvermittlerin tätig, startete ihre berufliche Laufbahn als Auszubildende zur Hotelfachfrau – und ist immer noch begeistert von den vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Hotellerie / Gastronomie (HoGa).



f79 // Jobstarter

Vom Azubi zur Chefin

„Wie alt sind Sie denn?“ So wurde Ramona Kumm an ihrem ersten Arbeitstag als Leiterin der Endinger LIDL- Filiale begrüßt. Damals war sie zwanzig Jahre alt. Unmittelbar davor hatte sie ihre dreijährige Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel bei LIDL beendet. Es ist kein Zufall, dass Kumms Karriere ausgerechnet bei diesem Konzern begonnen hat: Der größte Discounter Europas setzt verstärkt auf die Jugend.



h20 // Jobstarter

Spurensuche in der Großbäckerei

Falet – was soll das sein – vielleicht eine neue Lebensmittelzutat? h20 begibt sich auf Spurensuche und wird fündig in der Großbäckerei von Harry-Brot in Schenefeld. Der warme Duft von Brot und Sauerteig strömt einem entgegen, wenn man die Produktionshallen betritt. Gleich im Eingangsbereich muss man sich desinfi zieren. Mit Kittel, Haube und Schutzhelm ausgerüstet, fühlt man sich wie im OP-Saal. h20-Reporterin Carolin Schuster geht mit den Azubis Benthe Marijke Bluhm (18) und Réne Semitschow (18) auf Entdeckungstour.



f79 // Jobstarter

„Fehler machen erlaubt!“

Zwischen Sofas, Schränken und Schlafzimmern lässt es sich nicht nur toll shoppen. Der eine oder andere findet hier auch einen passenden Beruf. Am 18. November hat IKEA Freiburg im Rahmen der Aktion „Talente & Wege“ seine Ausbildungsmöglichkeiten präsentiert: Angehende Kaufleute im Einzelhandel, Handelsfachwirte, Fachkräfte für Systemgastronomie und Gestalter für visuelles Marketing standen jungen und alten Besuchern Rede und Antwort. Und weil IKEA sich selbst gerne als ein „etwas anderes Unternehmen“ sieht, haben die Azubis dann auch noch das selbst geschriebene Theaterstück „Weg des Produkts“ aufgeführt. f79 war dabei.



f79 // Jobstarter

Ein sicherer Job

Arbeiten im Finanzamt: Da geht es um Steuern und alles dreht sich um Gesetze und Zahlen. Ein trockenes Berufsfeld, so scheint es. Dabei ist das Finanzamt eine wichtige Einrichtung. Es sorgt dafür, dass Aufgaben wie Bildung, Soziales oder der Straßenbau von Bund, Ländern und Gemeinden finanziert werden können. Salvatore Metallo und Christine Boos absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den beiden Freiburger Finanzämtern für die Stadt und das Umland. Im Interview erzählen der 21-Jährige, der sich am Ende seines dualen Studiums zum Bachelor of Laws in der Steuerverwaltung befindet und die 25-jährige angehende Finanzwirtin von ihrer Ausbildung und räumen mit Vorurteilen auf.